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Artischocke wird gerne zur Gewichtsreduktion genutzt

Die Artischocke als Heil- und Hilfsmittel

Vor 2.000 Jahren etwa begann man schließlich damit, die Artischocke gezielt zu kultivieren. Die Heilwirkungen wurden seither kaum noch bestritten, im Gegenteil, die Artischocke, die in ihrer Blütezeit wirklich prachtvoll aussieht, galt sogar als wichtiges Symbol. In der Zeit der Französischen Revolution war es ein Zeichen von Reichtum, eine Artischocke im eigenen Garten ziehen zu können.

Heute wird die Artischocke vor allem als Hilfsmittel bei der Gewichtsreduktion eingesetzt. Mittlerweile ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Pflanze die Verdauung anregen kann. Sogar der Cholesterinspiegel kann gesenkt werden, bei regelmäßigem Verzehr der Artischocken wird Cholesterin nicht nur vermehrt ausgeschieden, sondern auch dessen Neubildung in den Leberzellen verringert. Manche Mediziner gehen sogar davon aus, dass dauerhaft eine Senkung des Cholesterinspiegels um bis zu zehn Prozent möglich sei. Ebenfalls hat die Artischocke positive Auswirkungen auf die Leber und die Galle.

Verantwortlich für die vielfältigen Wirkungen der Artischocke ist das Cynarin. Dieser Stoff kommt in den Blättern und Wurzeln der Artischocke vor und er ist es wahrscheinlich auch, dem die alternative Medizin die Heilwirkungen der Pflanze verdankte. Der Bitterstoff kann den Fettstoffwechsel im menschlichen Körper verbessern und unterstützt damit das Abnehmen. Außerdem ist Cynarin bekannt dafür, dass er bei Leber und Gallenleiden positive Wirkungen mit sich bringen und den Cholesterinspiegel senken kann.

Weiterhin ist Glutaminsäure in der Artischocke enthalten. Diese sorgt dafür, dass sowohl Zucker, wie auch Fett schneller in Energie umgewandelt werden. Darüber hinaus soll die Glutaminsäure den Appetit zügeln. Doch auch damit ist die Artischocke noch nicht am Ende ihrer Weisheit. Aufgrund der hohen Eisen-, Calcium-, Phosphor- und Magnesiumgehalte kann damit ebenfalls der Bedarf an diesen wichtigen Mineralstoffen gedeckt werden.

Heute werden Artischocken zumeist in Form von Kapseln oder Tropfen als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Die frische Artischocke kann man zwar ebenfalls genießen, allerdings muss diese vor dem Verzehr gründlich geputzt werden, was mit einem hohen Aufwand einhergeht. Zudem müssen die feinen Blütenhärchen entfernt werden, die am Boden der Blüte sitzen, weshalb man in der Regel auf die frische Zubereitung der Artischocke verzichtet.


Britta Lutz | 19.02.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Tropfen, Leber, Kapseln, Glutaminsäure, Galle, Cynarin, Bitterstoff, Artischocken, alternative Medizin, Abnehmen

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