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Gefahr erkannt – Gefahr gebannt?

Das metabolische Syndrom

Das Übergewicht, meist bedingt durch eine sehr ungesunde Ernährung, soll in erster Linie für die Entstehung des metabolischen Syndroms verantwortlich sein. Kommt dann noch der typische Bewegungsmangel hinzu, wird das Syndrom sogar noch verstärkt. Jeder zweite Deutsche ist aktuellen Statistiken zufolge übergewichtig. Mehr Sport, weniger essen – ein Schlagwort, das aber bei vielen Betroffenen nicht ankommt. Ohne Therapie, in der sie begleitet werden, können die wenigsten Menschen sich zu mehr Bewegung im Alltag motivieren. Auch fehlt vielen Betroffenen das nötige Know-How, wie sie am besten Sport in den Alltag einbauen können.

Wie die TCM gegen das metabolische Syndrom vorgeht

Die TCM setzt deshalb an einem anderen Punkt an, wenn es darum geht, das metabolische Syndrom zu bekämpfen. Sie setzt auf die fünf Elemente. Dabei wird die chinesische Ernährungslehre angewendet, die Akupunktur, die Arzneitherapie, QiGong und Tuina. So sollen die Betroffenen lernen, ihre Ernährung umzustellen und damit dauerhaft etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Grund für das metabolische Syndrom laut Sicht der TCM ist die Überflussgesellschaft. Hier wird zu viel gegessen, zu hastig und zu den falschen Zeiten. Insbesondere Zucker, Fleisch und Milchprodukte werden im Übermaß in die tägliche Ernährung eingebunden. Verlernt haben die Menschen dadurch auch, richtig zu schmecken. Da werden Speisen zu lange gekocht, da werden Lebensmittel mit Aromen und Geschmacksverstärkern versetzt, so dass der eigentliche Geschmack nicht mehr vorhanden ist. Die Folge: Nase und Zunge können nicht mehr, wie ursprünglich, erkennen, was für den Stoffwechsel gut und was schlecht ist.

Wie man die Ernährung umstellen kann

Wichtigstes Ziel, um dem metabolischen Syndrom zu begegnen, ist demzufolge eine Ernährungsumstellung. Das Abendfasten kann hier laut TCM gute Wirkungen zeigen. Am Morgen sollte man etwas Warmes zu sich nehmen, die Speisen auf wenige Mahlzeiten verteilen und auf Rohkost möglichst ganz verzichten. Ebenfalls wird dazu geraten, sich vor dem Essen für fünf Minuten hinzulegen, um sich auf das Essen als solches einzustellen. Milz und Magen könnten durch diese kurze Entspannungsphase besser arbeiten, heißt es weiter.

Zudem sollte die Ernährung ausgewogen sein. Wer zu viel Fleisch und/oder Milchprodukte auf den Speiseplan setzt, muss damit rechnen, dass sich im Körper Schleim ansammelt. Dadurch kann das Gewebe nicht mehr so gut gereinigt werden, der Blutdruck steigt und auch Blutfett und Blutzucker erhöhen sich.

Was die TCM sonst noch vorsieht

Doch nicht nur die richtige Ernährung ist entscheidend, um dem metabolischen Syndrom den Kampf anzusagen. Auch wird auf die Arzneitherapie gesetzt. Dabei werden speziell für den Patienten ausgewählte Knollen, Kräuter und Wurzeln zusammengestellt. Sie sollen den Stoffwechsel unterstützen. Außerdem sollen sie dem Körper dabei helfen, das Sättigungsgefühl besser wahrzunehmen. Die Verdauung soll damit zusätzlich angeregt werden.

Als weiterer wichtiger Faktor der TCM Therapie beim metabolischen Syndrom gilt die Akupunktur. Durch die gezielte Nadelung von Energiepunkten sollen bestehende Blockaden gelöst werden. Die Leistung des Stoffwechsels soll sich dabei erhöhen. Ergänzt wird die Behandlung durch zusätzliche Bewegung, wie etwa mit der Meditations-Fitness QiGong. Spannungen sollen damit gelöst, sowie eine Verbesserung der Durchblutung erzielt werden.

 


Britta Lutz | 27.12.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Übergewicht, TCM, Schlaganfall, Metabolisches Syndrom, Herzinfarkt, Blutzucker, Blutfett, Bewegungsmangel

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