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Wie der Darm funktioniert und gesund bleibt

Darmgesundheit durch Blütenpollen stärken

Um diese zugeführten Stoffe richtig zu verarbeiten, müssen sie im Körper bewegt, wichtige Inhaltsstoffe herausgefiltert und ins Blut abgegeben werden. Und genau dafür ist unter anderem der Darm da. Er misst unglaubliche acht Meter in der Länge. Dennoch würde diese Fläche nicht ausreichen, um alle Inhaltsstoffe aus Lebensmitteln und Flüssigkeiten ausreichend zu verarbeiten. Deshalb ist der Darm mit zahllosen Falten und Co. ausgestattet, so dass eine Gesamtfläche von stolzen 500 Quadratmetern entsteht.

400 Bakterienarten sorgen für die Darmgesundheit

Insgesamt sind es 400 Bakterienarten, die im Darm leben. In einer Schicht von lediglich zwei Zentimetern leben diese Bakterien friedlich zusammen und fast alle sind wichtig für den Körper. Es handelt sich um Bakterien, die lebensnotwendige Stoffe, zum Beispiel die Vitamine der B-Gruppe und das Vitamin K, herstellen. Allen Bakterienarten ist aber eines gemein: Sie sorgen dafür, dass unsere Immunabwehr intakt bleibt. So werden wir nicht immerzu krank und auch Allergien soll zumindest bis zu einem gewissen Grad vorgebeugt werden.

Wie Darmbakterien zerstört werden

Die Darmbakterien sind also äußerst wichtig für unseren Körper. Allerdings werden sie auch oft zerstört. Werden wir krank und bekommen Antibiotika verschrieben, die wir über einen längeren Zeitraum einnehmen müssen, dann werden damit nicht nur Bakterien bekämpft, die die Krankheit auslösen, sondern genauso die wichtigen Darmbakterien. Die Arzneimittel können nämlich nicht zwischen guten und schlechten Bakterien unterscheiden. Deshalb ist es wichtig, nach längerer Antibiotika-Einnahme auch wieder eine gesunde Darmflora aufzubauen.

Wie wird das Darmmilieu wieder hergestellt?

Ein gesundes Milieu für die Bakterien kann mit verschiedenen Mitteln hergestellt werden. So werben viele Lebensmittelhersteller mit besonderen Wellness Joghurts mit rechtsdrehenden Milchsäurebakterien oder ähnlichem. Das klingt toll, ist aber im Grunde nichts Besonderes.

Die Milchsäurebakterien sind tatsächlich gut für den Darm. Das hat man bereits Anfang des 20. Jahrhunderts erkannt und die Forscher wurden sogar mit einem Nobelpreis geehrt, der im Jahre 1908 vergeben wurde. Allerdings müssen es nicht die Wellness Joghurts sein. Genauso gut können einfache Milch und Milchprodukte die Darmgesundheit wieder herstellen.

Auch Blütenpollen eignen sich dafür. Blütenpollen stellen die männlichen Geschlechtsorgane von Pflanzen dar. Sie werden von den Bienen gesammelt und können selbst unsere Darmgesundheit wieder in Gang bringen. Die Bakterien im Darm ernähren sich übrigens vorwiegend von Ballaststoffen, die der Mensch zum Leben eher weniger braucht. Mindestens 30 Gramm sollten davon täglich auf dem Speiseplan stehen, um die Darmgesundheit zu erhalten.


Britta Lutz | 23.05.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Milchsäurebakterien, Immunsystem, Darmgesundheit, Darmbakterien, Darm, Bakterien, Antibiotika

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