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Mythen rund um den täglichen Brotaufstrich

Butter – Mythos und Wahrheit

In Deutschland verbraucht jeder Bürger im Schnitt 13 Pfund Butter im Jahr. Lange Zeit galt sie als ungesund, doch damit ist nun Schluss. Viele der Aussagen, die über Butter in der Vergangenheit getroffen wurden, sind so nicht haltbar. Wir räumen mit den Vorurteilen auf.

 

Wie fett ist Butter?

 

Butter gilt als sehr fettreich und das stimmt auch. Der Fettgehalt liegt bei 80 Prozent. Ebenso die Kalorienzahl wird oft als Negativaspekt genannt. Tatsächlich enthalten 100 Gramm Butter 770 Kalorien. Deshalb setzt man oft auf Margarine. Mit 700 Kalorien auf 100 Gramm liefert sie aber nur wenig Besserung.

 

Auch der Cholesteringehalt ist nicht zu unterschätzen. Auf 100 Gramm Butter kommen immerhin 220 Milligramm Cholesterin. Das ist einer der Hauptgründe, warum Butter als ungesund galt. Zu viel Cholesterin kann schließlich zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Allerdings ist mittlerweile klar, dass das Cholesterin aus der Nahrung den Cholesterinspiegel bei gesunden Menschen nur wenig ansteigen lässt. Lediglich Personen mit einer Fettstoffwechselstörung sollten Obacht geben und insgesamt auf eine fettarme Ernährung achten.

 

Weitere Fakten rund um die Butter

 

Doch die Butter enthält auch gute Inhaltsstoffe, wie die Vitamine A, E, D und K. Sie haben eine antioxidative Wirkung und können so die Zellen schützen. Butter entsteht übrigens aus Milch. Stolze elf Liter davon sind nötig, um gerade einmal ein Pfund Butter herzustellen.

 

Ausnahmen gelten bei der industriellen Herstellung. Hier wird Rahm verwendet, der zuvor pasteurisiert wurde. Zusätzlich kommen Milchsäurebakterien, abhängig von der Buttersorte, hinzu. Das Ganze muss kurz reifen und dann kommt es zur Butterung. Das Verfahren findet in Maschinen statt, die ähnlich einer Trommelwaschmaschine arbeitet. Die schnellen Umdrehungen sorgen dafür, dass sich Butter und Buttermilch aus dem Rahm bilden.

 

Die wichtigsten Buttersorten der Deutschen

 

Auch bei Butter gibt es verschiedene Sorten. In Deutschland beherrschen drei Sorten den Markt: Die Süßrahmbutter, die aus ungesäuertem Rahm entsteht. Sie benötigt keine Milchsäurebakterien. An zweiter Stelle kommt die mildgesäuerte Butter. Hier reift der Rahm und es werden Milchsäurebakterien zugegeben. Die dritte Variante ist die Sauerrahmbutter, bei der die Milchsäurebakterien bereits vor der Reifung des Rahms zugegeben werden.

 

Butter kann aber auch jeder selbst herstellen und weiß dann genau, was darin ist. Dafür bedarf es eines Bechers Sahne, der mit dem Handmixer aufgeschlagen wird. Zuerst entsteht dabei Sahnesteif, der gleichfalls als Schlagrahm bekannt ist. Wer dann weiter rührt, entdeckt Buttermilch und Ausflockungen, die Butterflöckchen. Das Ganze wird nun abgeseiht und die Butterstückchen können im Eiswasser zu Butter verknetet werden.


Britta Lutz | 21.01.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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