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Zwei Volkskrankheiten, die sich ähneln

Burnout oder Depression: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Als Gemeinsamkeit ist ganz klar das Gefühl der Antriebslosigkeit zu nennen. Man fühlt sich erschöpft und schlapp, findet keinen richtigen Weg mehr, seinen alltäglichen Aufgaben gerecht zu werden. Wenn man sich aber die Entstehung der beiden Krankheiten anschaut, sind deutliche Unterschiede zu erkennen. Es ist der Umgang mit Stressfaktoren, der verantwortlich dafür ist, ob eine Depression oder ein Burnout entstehen.

Stress findet sich in unser aller Leben, ob es der antreibende Chef, das stets vermehrte Arbeitsaufkommen oder die Kinder sind. Am besten beraten ist jetzt der, dem dies alles egal ist. Er wird schnell und einfach erkennen, dass er tut, was er kann und sich nicht weiter stressen lassen. Doch die wenigsten Menschen können so locker mit Stress umgehen. Viele von ihnen haben entweder einen inneren Antreiber, der sie zu immer mehr Leistungen antreibt oder einen Blocker, der ihr Selbstwertgefühl zerstört.

Diese als Stressverstärker bekannten inneren Antreiber oder Blocker sorgen dafür, dass ein Burnout oder eine Depression entstehen. Der Antreiber fordert immer mehr Leistungen, die oft über die Kräfte des Einzelnen hinausgehen, die Folge ist der Burnout. Beim Blocker traut man sich immer weniger zu, so dass eine Depression entstehen kann. Wenn nicht frühzeitig gehandelt wird, können beide Erkrankungen zusammenwachsen, so dass die Behandlung ungleich schwieriger wird.

Die Behandlung beim Burnout sieht viel Entspannung vor. Ein kurzer Wellnessurlaub ist damit aber nicht gemeint, sondern echte Entspannung, die einige Wochen oder gar Monate andauern kann. Außerdem muss ein verbessertes Stress- und Zeitmanagement erlernt werden. Bei der Depression sieht es anders aus, der Patient muss erst einmal wieder lernen, in die Aktivität zurückzufinden.

Ein Burnout folgt oft auf eine Phase massiver Anstrengungen hin, wohingegen die Depression auch plötzlich auftreten kann, ohne dass äußere Einflüsse zeigen, warum sie entstanden ist. Die Depression wird zusätzlich durch ein Gefühl der inneren Leere gekennzeichnet, beim Burnout verspüren Betroffene oft noch massive innere Anspannung oder Gereiztheit. Der Burnout-Patient zweifelt an seinen Leistungen, der depressive Patient dagegen oft an seinem gesamten Leben. Ein Vorbeugen vor Depressionen ist kaum möglich, beim Burnout kann gezieltes Zeit- und Stressmanagement dagegen helfen.

Wichtig ist, dass sich Betroffene keinerlei Vorwürfe machen. Insbesondere Personen, die unter Depressionen leiden, werden von der Gesellschaft oft als schwach und wenig belastbar abgestempelt, wohingegen der Burnout vorwiegend fleißigen, aktiven, einsatzbereiten Menschen zugeschrieben wird. Dennoch sind beide Betroffenen durchaus fleißig, lediglich der Umgang mit Stress lässt die eine oder andere Erkrankung ausbrechen.


Britta Lutz | 03.01.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Zeitmanagement, Wellnessurlaub, Stressverstärker, Stressmanagement, Depression, Burnout

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