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Freud und Leid liegen nahe beieinander

Botox – So schützt man sich vor Gefahren

Am häufigsten werden medizinische Eingriffe, die schnelle Erfolge versprechen, durchgeführt. Während das Lifting als klassischer Eingriff mittlerweile ausgedient hat, gewinnen minimal-invasive Eingriffe zunehmend an Bedeutung. Und hier ist das Nervengift Botulinumtoxin A, besser bekannt als Botox, der absolute Renner. Durch die Lähmung der Muskeln werden Falten sich nicht weiter verstärken. Im Jahr 2012 haben sich schon 70.000 Deutsche einer entsprechenden Behandlung unterzogen.

Und aufgrund der weiten medialen Verbreitung, einhergehend mit der Verharmlosung eines Eingriffs, sowie dem Vorleben durch Stars und Sternchen aus Hollywood, erscheint eine Botox-Behandlung völlig normal. Sie unterscheidet sich in den Köpfen der Menschen kaum vom regelmäßigen Besuch bei der Kosmetikerin. Dennoch ist und bleibt Botox ein Nervengift und der Eingriff ist mit Risiken verbunden. Wer also trotz aller Risiken eine solche Behandlung wünscht, sollte sich zuvor wenigstens einige Gedanken machen.

Der richtige Arzt

Zunächst ist dafür der richtige Arzt zu finden. Hier hat sich die Mundpropaganda bewährt. Aber auch ein Blick auf die Erfahrungswerte des Arztes kann hilfreich sein. Wenn Ärzte eine entsprechende Behandlung mehrmals täglich vornehmen, sind die Risiken geringer, als wenn die Behandlung nur einmal pro Monat durchgeführt wird. Zudem lohnt sich ein Blick auf die Fachausbildung des Arztes, aber genauso die Zugehörigkeit zu einschlägigen Fachverbänden kann entsprechend Auskunft bieten, wie gut der Arzt auf dem Gebiet der Botox-Behandlung ist.

Wie sieht eine gute Behandlung aus?

Eine gute Behandlung mit Botox beginnt mit einem intensiven und ausführlichen Beratungsgespräch. Dabei sollten Computer- und Bilddokumentationen seitens des Arztes selbstverständlich sein. Auch sollte der Arzt die mimische Muskulatur analysieren und auf negative Ergebnisse hinweisen, die aufgrund der individuellen Gesichtsmuskeln entstehen können.

Sollte das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein, wird ein seriöser Arzt dieses korrigieren, und zwar ohne zusätzliche Kosten. Zudem wird das Ergebnis bei einem guten Arzt binnen 14 Tagen nach dem Eingriff überprüft.

Haltbarkeit und Nachwirkungen der Behandlung

Nach einer Botox-Behandlung klagen viele Patienten über blaue Flecken. Diese sind jedoch völlig normal und entstehen, wenn beim Ansetzen der Spritzen eine Vene erwischt wurde. Treten extrem viele blaue Flecken nach der Behandlung auf, ist dies jedoch ein Zeichen, dass der Arzt sein Fach doch nicht so gut beherrscht.

Die Haltbarkeit der Behandlung ist sehr unterschiedlich. Sie kann bei sechs Monaten, aber genauso bei drei Monaten liegen. Grund für diese Unterschiede ist die Dosierung des Nervengifts. Diese muss individuell auf den Patienten abgestimmt werden. Auch der Muskel, in welchen gespritzt wird, kann die Haltbarkeit beeinflussen, ebenso der Stoffwechsel der Patienten. Letzterer entscheidet darüber, wie schnell oder langsam das Botox im Körper abgebaut wird.

Das eingefrorene Lächeln muss nicht sein

Horror-Gesichter, die ein eingefrorenes Lächeln zeigen, sind für viele Menschen abschreckende Beispiele, die dafür sorgen, dass sie von der Botox-Behandlung Abstand nehmen. Dabei werden gute Ärzte darauf achten, natürliche Faltenbehandlungen durchzuführen, so dass das Gesicht eben nicht starr wirkt. Ebenso wissen sie, in welche Muskeln sie keinesfalls spritzen dürfen, um eben das unnatürliche Lächeln zu vermeiden. Zudem darf nicht zu oft nachgespritzt werden. Mindestens drei Monate Zeit sollten zwischen zwei Behandlungen liegen, damit der Körper genug Botox abbauen kann, bevor dieses erneut gespritzt wird.

Risiken beachten

Durch die Botox-Behandlung kann es zu Problemen kommen. Dazu zählen Allergien und Infektionen, Asymmetrien im Gesicht, da das Botox nicht überall gleich wirken kann, ein unsachgemäßer Gebrauch oder eine falsche Dosierung. Über diese Risiken sollte ein guter Arzt aufklären. Bleibende Schäden sind allerdings durch die Behandlung nicht zu erwarten, denn Botox wird seit mehr als 25 Jahren in der Medizin eingesetzt.


Britta Lutz | 18.06.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Risiken, Nervengift, Muskel, Falten, eingefrorenes Lächeln, Botulinumtoxin A, Botox-Behandlung, Allergien

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