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Bockshornkleesamen sind gesund

Bockshornkleesamen – ein Überblick

Die Bockshornkleesamen enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe, einer der wichtigsten ist das Diosgenin. Der Pflanzenstoff entspricht dem natürlichen menschlichen Progesteron, das im weiblichen Körper vorkommt. Daher wird das Diosgenin auch zu den Phytohormonen gezählt. Angewendet werden können diese pflanzlichen Hormone bei hormonellen Schwankungen, wie etwa während der Wechseljahre oder beim Prämenstruellen Syndrom (PMS). Insbesondere wenn die Wechseljahre gerade beginnen, kommt es oft zur Gelbkörperschwäche, es mangelt an Progesteron, wodurch die typischen Beschwerden auftreten. Durch die Einnahme der Bockshornkleesamen werden diese Beschwerden gemildert.

Was ist noch enthalten?

Doch obwohl das Diosgenin der wichtigste Inhaltsstoff von Bockshornkleesamen ist, enthält er noch viele weitere. Durch die Eiweiße und fetten Öle, die enthalten sind, wirkt der Samen extrem nahrhaft. Die Schleimstoffe, Saponine, Mineralstoffe, Vitamine, Bitterstoffe und Flavonoide haben eine sehr gute gesundheitliche Wirkung. Sie sorgen vor allem für einen gesunden Verdauungsapparat und können auch die Atemwege unterstützen.

Einige Studien belegen, dass Bockshornkleesamen den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen können und selbst die äußerliche Anwendung ist denkbar. So können Hautprobleme bekämpft, Entzündungen gelindert und Ekzeme und Geschwüre behandelt werden. Selbst vom bekannten Pfarrer Kneipp wurde die Anwendung des Samens schon empfohlen.

Wie wird Bockshornkleesamen angewendet?

Bockshornkleesamen können äußerlich und innerlich angewendet werden. Am bekanntesten ist der Tee aus den Samen, wobei zwei grundlegende Zubereitungsmöglichkeiten denkbar sind. Bei der ersten Variante werden die ganzen Samen verwendet, die für zwei Stunden in kaltem Wasser eingeweicht und anschließend aufgekocht werden. Auf einen Viertel Liter Wasser kommen dabei drei Gramm der Samen. Die Samenkörner müssen vor dem Servieren des Tees noch heraus gesiebt werden.

Auch gemahlene Samen können zu Tee verarbeitet werden. Dabei erfolgt der Ansatz wiederum kalt, die Samen ziehen drei Stunden. Danach kann der Tee nach Wunsch kalt oder erhitzt getrunken werden. Allerdings sollte er stets mit etwas Honig, Orangenöl oder Zitrone gewürzt werden, da der Eigengeschmack doch recht gewöhnungsbedürftig ist.


Weitere Anwendungen


Beim Tee sollten täglich drei Tassen getrunken werden, um die volle Wirkung zu entfalten. Aber genauso ein Brei, der aus den Samen zubereitet wird, kann hilfreich sein. Er dient der Stärkung im Allgemeinen, aber auch im Besonderen nach einer überstandenen Krankheit zum Beispiel. Bei Untergewicht und Magen-Darm-Problemen wird er ebenfalls eingesetzt.

In der äußeren Anwendung wird der Brei ebenso genutzt, allerdings muss er dafür etwas dicker zubereitet werden. Anschließend kann er auf erkrankte Hautpartien gestrichen werden. Nicht zuletzt lässt sich der Bockshornkleesamen auch als interessantes Gewürz in der eigenen Küche verwenden.


Britta Lutz | 24.10.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Wechseljahre, Verdauungsapparat, PMS, Phytohormone, Magen, Inhaltsstoffe, Darm, Bockshornkleesamen

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