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Vertragen sich Bier und Wein wirklich nicht?

Bier und Wein – gemischtes Trinken und was dran ist

Doch um diese Frage zu beantworten, muss man sich ansehen, wie der typische Kater entsteht. Alkohol gilt dabei als Zellgift. Unter anderem sorgt es dafür, dass das antidiuretische Hormon, kurz ADH, nur noch in geringerem Maße ausgeschüttet wird. Dieses Hormon ist dafür verantwortlich, Wasser im Körper zu halten. Wer also weniger ADH produziert, muss häufiger auf die Toilette und dadurch kommt es zur Austrocknung des Körpers. Durch diesen Flüssigkeitsmangel entstehen Kopfschmerzen, ein typisches Symptom für den Kater. Außerdem werden Mineralstoffe mit ausgeschwemmt. Um diese Veränderungen im Stoffwechsel auszugleichen, werden weitere Hormone ausgeschüttet. Diese sollen dafür sorgen, dass die noch vorhandene Flüssigkeit im Körper zum Gehirn transportiert wird. Dadurch kann es zu Schwindelattacken kommen.

 

Zudem muss das Zellgift Alkohol über die Leber wieder abgebaut werden. Dafür wird Energie benötigt und diese wird durch den Verbrauch von Zucker gewonnen. Allerdings würde dieser Zucker im Gehirn benötigt, fehlt er, kommt es ebenfalls zu Kopfschmerzen. Weitere Folgen können Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsstörungen sein.

 

Führt das Durcheinandertrinken zu einem stärkeren Kater?

 

Ja, aber nicht, weil man gemischt trinkt, sondern weil man mehr trinkt. Das liegt in der menschlichen Psyche begründet. Wer den ganzen Abend nur eine Sorte Alkohol (z. B. Bier) trinkt, dem wird das schnell langweilig. In der Folge hört er auf zu trinken. Wechselt er allerdings zwischendurch das Getränk, sieht unsere Psyche dies wieder als spannend an. Insgesamt wird also mehr Alkohol getrunken und das führt natürlich auch zu stärkeren Kopfschmerzen. Die Reihenfolge der Alkoholika ist dabei jedoch egal, es kommt vielmehr auf die Gesamtmenge an.

 

Kann man den Kater bekämpfen?

 

Doch all diese theoretischen Erklärungen bringen niemanden weiter, wenn er erst einmal einen Kater hat. Dann stellt sich nur noch die Frage, wie man diesen wieder los wird. Und hierfür eignet sich das Katerfrühstück am besten. Dieses sollte möglichst deftig gestaltet werden. Die bekannten Bratheringe, der Sauerkrauteintopf, Mineralwasser und Salzgebäck sind hier die richtige Wahl.


Britta Lutz | 17.04.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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