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Diesen Beauty-Mythen sollte man keinen Glauben schenken

Beauty-Mythen im Überblick

Der Lippenstift – das ist wohl der treueste Begleiter einer jeden Frau. Doch so mancher Frau kommt es dabei hoch. Schließlich soll Läuseblut im Lippenstift enthalten sein. Fakt ist, dass früher tatsächlich die arme Schildlaus genutzt wurde, um Farbpigmente für den Lippenstift zu erhalten. Heute bestehen Lippenstifte dagegen aus Öl und Wachs, sowie Chemie. Das Märchen hielt sich allerdings lange, weil es eine gute Abschreckung für junge Mädchen war, sich zu sehr aufzudonnern.

Auch der morgendliche Kaffee steht in dem Ruf schön zu machen. Doch hier müssen die Kaffeeliebhaber enttäuscht werden. Fakt ist zwar, dass Kaffee anregend wirkt und als Muntermacher gilt, allerdings wirkt er sich nicht auf die Beauty aus. Bei einigen Personen kann er sogar zu hektischen roten Flecken im Gesicht führen. Allerdings ist Kaffee auch kein Flüssigkeitsräuber, wie ihm so lange nachgesagt wurde, sondern darf getrost in die Flüssigkeitsbilanz mit aufgenommen werden.

Auch Zitronen und deren Saft stehen bei den Beauty-Mythen in einem guten Ruf, sollen sie doch als natürliches Bleichmittel bei Sommersprossen oder Altersflecken helfen. Die Zitronensäure bewirkt aber nur eine minimale Bleichung, so dass sie für den gewünschten Effekt nicht genutzt werden kann. Allerdings wird die Zitronensäure gerne bei Cremes und Peelings eingesetzt, wo sie die Haut glätten soll. Zudem soll sie die Zellerneuerung unterstützen.

Auch die Haare wachsen nicht schneller, wenn sie häufig geschnitten werden. Auf dem Kopf sorgt ein neuer Schnitt für ein fülligeres Aussehen, weil die dünnen, beanspruchten Spitzen weg sind. Beim Rasieren an den Beinen oder unter den Achseln entsteht jedoch eine Kante und diese lässt das Haar borstiger wirken. Auch dem Nagellack wird nicht immer nur Positives nachgesagt. So soll er die Nägel schädigen. Moderner Nagellack ist jedoch mit zahlreichen pflegenden Stoffen versehen, wer dann noch einen Unterlack aufträgt, kann den Nagel sogar stärken. Die Nägel atmen nicht und werden von innen heraus versorgt, daher spielt es für sie keine Rolle, ob sie unter einer Farbschicht verschwinden oder nicht.

Ebenso wenig stimmt die Behauptung, dass Zahnpasta Pickel bekämpfen kann. Im Gegenteil. Das enthaltene Fluor kann die Entzündung, die die Ursache für den Pickel ist, sogar noch unterstützen. Auch Menthol ist für die Haut nicht wirklich gut – also Finger weg von Zahnpasta gegen Pickel.

Ebenfalls sollte das Haar nicht zu stark gebürstet werden. Durch exzessives Bürsten kann die Oberfläche aufgeraut werden, wodurch das Haar stumpf erscheint, anstatt schön zu glänzen. Lippenpflegestifte sollen ebenfalls süchtig machen. Das ist jedoch übertrieben. Man gewöhnt sich lediglich an die immer schön zart gepflegten Lippen. Bei sehr starker Anwendung von Lippenpflege kann es jedoch sogar so weit gehen, dass der Körper die eigene Talgproduktion einstellt. Wer nicht ständig nach pflegt, bekommt dann raue, spröde Lippen. Ein mehrwöchiger Pflegeentzug sollte das Problem jedoch beheben.

Schokolade macht glücklich, aber keine Pickel. Das hat jetzt eine klinische Studie sogar bewiesen. Ein echter Trost für alle Naschkatzen, die auf die süße Verführung nicht verzichten wollen. Lediglich der Bauch könnte wachsen – das ist nun einmal nicht von der Hand zu weisen.

Geschwollene Lider sollen einem Mythos zufolge mit Hämorrhoidensalbe bekämpft werden können. Doch die Ärzte warnen vor dem eigenmächtigen Einsatz. Meist ist in den Salben Kortison enthalten. Auch andere stark wirksame Inhaltsstoffe sind keine Seltenheit. Die Haut rund um die Augen ist besonders dünn und kann massiv geschädigt werden, werden falsch zusammengestellte Cremes aufgetragen.


Britta Lutz | 02.04.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Zahnpasta, Schokolade, Pickel, Nagellack, Mythos, Lippenstift, Lippenpflege, Haare, Beauty

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