Top Angebote Top Angebote
Aktuelles rund um Wellness, Beauty und Gesundheit
Folgen Sie uns
search
Warum das heiße Bad in der heimischen Wanne so sinnvoll ist

Auch im Sommer heiß baden

Sie bezeichnen ein heißes Wannenbad in der eigenen Badewanne als besonders belebend. Dies gilt speziell dann, wenn man nach einer kalten Kneipp-Dusche in die heiße Wanne steigt. Allerdings hat nicht jeder Wanne und Dusche getrennt voneinander und auch ohne vorherige Abkühlung kann das heiße Bad trotz hoher Außentemperaturen sehr gut tun.

Grund dafür ist der natürliche Auftrieb, dem wir im Wasser ausgesetzt sind. Selbst wenn wir nur in der Badewanne sitzen, werden doch 90 Prozent unseres Körpergewichts aufgetrieben. Unsere Knochen, Gelenke und Muskeln werden zunehmend entlastet und können sich entspannen. Langfristig gesehen wirken sich heiße Bäder übrigens auch positiv aus. Insbesondere Herz und Kreislauf sollen nach Expertenmeinung von dem hydrostatischen Druck profitieren.

Dieser Druck sorgt dafür, dass das Wasser von allen Seiten gleichmäßig an unseren Körper gepresst wird. Gerne wird dieses Gefühl mit einem Ganzkörper-Stützstrumpf verglichen. Dadurch wiederum könne das Blut ins Körperinnere und zum Herzen fließen, was den Herzschlag selbst kräftigt, um das Blut wieder in den Körper zu pumpen. Damit sei ein Muskeltraining fürs Herz gegeben, der Ruhepuls im Alltag könne sogar gesenkt werden, heißt es.

Aber das Wannenbad kann noch mehr, nämlich glücklich machen. Im warmen Wasser wird das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet, allerdings kommt es auch auf die richtige Wassertemperatur an. Wirkliche Wellness empfinden wir nur bei einer Wassertemperatur zwischen 37 und 38 Grad Celsius. Ab 40 Grad Celsius wird das Bad sogar ungesund, da es den Kreislauf stark belasten kann. Das lässt sich daran erkennen, dass man nur Stück für Stück in die Wanne steigen kann, sofort beginnt, zu schwitzen und die Haut sich rötet.

Ebenso sollte auf die richtige Badezeit geachtet werden. Mehr als 15 bis 20 Minuten sollten es nicht sein. Zusätzlich kann mit Zusätzen, wie dem basischen Salz, das in der Drogerie oder Apotheke erhältlich ist, das angenehme Gefühl des Badens noch verstärkt werden. Außerdem soll mit dem Salz die Entschlackung gefördert werden. Zusätzlich öffnen sich die Poren, so dass der Feuchtigkeitsgehalt der Haut verbessert wird. Überhaupt ist es wichtig, dass nach einem heißen Bad die Poren geöffnet sind, so dass sie für eine bessere Kühlung sorgen. Zum Vergleich: Bei einer kalten Dusche verschließen sich die Poren. Die Badezusätze können dabei in erfrischenden Duftvarianten wie Lemongras, Zypresse oder auch in harmonischen Farbvariationen eingesetzt werden. Letztere färben das Wasser Blau, Rot oder Grün ein und sorgen so für noch mehr Entspannung.


Britta Lutz | 03.09.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Wellness, Wannenbad, Wanne, Kneipp, Glückshormone, Endorphin, basisches Salz, Badezusatz, Bad

Kommentieren:

Name:

Email:

URL:

Bitte beantworten Sie die folgende Frage (Spam-Schutz):

Welche Jahreszeit kommt nach dem Herbst?


Nächster Eintrag: Jugendlich schminken: So geht’s
Vorheriger Eintrag: Löwenzahn: Wildkraut und Gesundheits-Booster


Wählen Sie ein Thema

Energie und Lebenslust
nach
oben