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Die größten Fehler bei der Haarpflege

Auch bei der Haarpflege kann man viel falsch machen

Falsche Pflege ist meist durch ein zu viel an Pflege gekennzeichnet. Bei einer Überversorgung des Haars mit Pflegeprodukten, wird ihm quasi die Chance genommen, sich selbst zu helfen. Kreatin und Fett werden nicht mehr im ausreichenden Maße produziert, doch diese Stoffe stellen den natürlichen Schutzmantel des Haars dar.

 

Pflege immer aufs Haar abstimmen

 

Die besten Produkte für die Haarpflege taugen nichts, wenn sie nicht auf den eigenen Haartyp bestimmt sind. Es kommt also nicht nur auf hochwertige Zusätze an, sondern in erster Linie auf die Inhaltsstoffe. Pflegeprodukte mit Aloe Vera eignen sich gut für trockenes Haar. Shampoos für fettiges Haar bzw. fettige Kopfhaut, sollten mit Kräuterzusätzen, wie Brennnessel oder Rosmarin, Salbei oder sogar Seetang versetzt sein.

 

Nicht zuletzt spielt die richtige Ernährung für schönes Haar eine wichtige Rolle, sowie ein insgesamt gesunder Lebenswandel. Nur dann kann auch das Haar Gesundheit ausstrahlen.

 

Die größten Fehler bei der täglichen Haarpflege

 

Bei der täglichen Haarpflege kann viel schief gehen, das fängt schon beim Bürsten an. So wird die Bürste  meist an der Kopfhaut angesetzt und dann bis in die Spitzen heruntergezogen. Kleinere Knötchen im Haar werden damit immer weiter nach unten geschoben und lassen sich nur noch schwer auskämmen. Besser ist es, in den Spitzen zu beginnen und sich dann langsam nach oben vorzuarbeiten.

 

Feuchte Haare werden geföhnt, mitunter auch an der Luft getrocknet. Doch dabei sollte das Haar nicht zum Pferdeschwanz zusammengebunden werden, wie es oft als bequem erscheint. Beim Trocknen vergrößert sich das Volumen des Haars. Ist es nun sehr eng im Haargummi zusammen gebunden, kann es schnell brechen. Besser ist es, Klammern, Haargummis oder Spangen nur ins trockene Haar zu geben. Wer die feuchten Schultern vermeiden will, legt sich einfach ein Handtuch drum.

 

Auch das richtige Föhnen ist entscheidend. Weit verbreitet ist der Glaube, dass kürzere Föhnzeiten das Haar schonen. Deshalb lassen viele es vortrocknen. Dabei ist das falsch. Denn die Feuchtigkeit im Haar dient als natürlicher Schutz gegen die Föhnhitze. Je feiner das Haar, desto feuchter sollte es deshalb geföhnt werden. Wichtig dabei: Nie auf der heißesten Stufe föhnen und sobald das Haar trocken ist, den Föhn ausschalten. Denn ab diesem Zeitpunkt kann die Föhnhitze die Haarstruktur beschädigen.

 

Selbst nach dem Haarewaschen passieren viele Fehler. Ein grobes Trockenrubbeln ist nicht gut fürs Haar, besser soll das vorsichtige Ausdrücken der Feuchtigkeit sein, am besten noch im Handtuch. Doch unter Druck kann das feuchte Haar schnell brechen. Experten empfehlen daher, es mit dem Handtuch nur kurz trocken zu tupfen, bevor der Föhn herausgeholt wird.

 

Was kann sonst noch schief gehen?

 

Shampoos mit Silikonen: Experten sind sich uneinig. So galt lange Zeit, Silikone würden das Haar verkleben. Pflegende Substanzen könnten so nicht mehr eindringen. Doch das stimmt nicht. Silikonhaltige Shampoos können durchaus verwendet werden, sofern sie nicht zu viele Silikone enthalten. Dann wird das Haar von diesen auch nicht beschwert.

 

Ebenfalls galt lange Zeit, dass trockenes Haar nur selten gewaschen werden sollte, weil die Haarstruktur unter dem zu häufigen Kontakt mit Wasser leide. Heute empfehlen Experten, das Haar jeden zweiten Tag zu waschen. Mit diesem Intervall würde der Schutzmantel der Kopfhaut optimal bewahrt werden, ohne dass die Pflege und Hygiene dabei zurückbleiben. Letzten Endes würde sich jedes Haar an einen konkreten Intervall gewöhnen.

 

Haaröle – sind sie gut oder schlecht? Sie sollen dem Haar eine Extraportion Pflege bieten, aber auch hier gilt – die Menge macht’s. Zu viel Haaröl kann die Schuppenschicht des Haars verschließen. Dieses kann nicht mehr atmen und sogar schmierig werden. Um das zu vermeiden, sollten Haaröle ausschließlich in die Spitzen massiert werden. Kopfhaut und Längen sind für das Öl tabu. Eine Kur mit Arganöl kann etwa alle vier Wochen durchgeführt werden, jedoch muss das Haar anschließend sehr gründlich gewaschen werden, da der Ölfilm sich hartnäckig hält.


Britta Lutz | 16.01.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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