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Wie Kräuter bei Atemwegserkrankungen helfen

Atemwegsinfekte: Natürlich behandeln mit Kräutern

Trotzdem verschreiben Ärzte häufig Antibiotika zur Behandlung, die im eigentlichen Sinne nur gegen bakterielle Infektionen wirken. Durch die nicht gezielte Behandlung mit Antibiotika können allergische Reaktionen auftreten, auch Beeinträchtigungen der Darmflora und der Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum sind oft Folgen. Kommt es gehäuft zur Behandlung mit Antibiotika, entwickeln Patienten eine Resistenz gegenüber diesen Medikamenten. Zusätzlich treten vermehrt pathogene Keime auf, so dass die Behandlung mit Antibiotika schlussendlich zu Rückfällen bei der Erkrankung führen kann.

Anders sieht diesen Sachverhalt hingegen die chinesische Medizin. Sie bezeichnet sowohl viral, als auch bakteriell bedingte Erkrankungen der Atemwege als Wind-Krankheiten. Um sich vor diesen zu schützen, muss die eigene Abwehr-Energie gestärkt werden, aber auch die allgemeine Konstitution. Das heißt, weniger Stress, ausreichend Schlaf und Ruhephasen, die jedoch immer weniger berücksichtigt werden. Diese Maßnahmen würden auch dafür sorgen, dass Atemwegsinfekte gar nicht erst zum Tragen kommen, zumindest aber nicht verschlimmert oder gar verschleppt werden würden.

Im Klartext heißt das, dass man bereits bei den ersten Anzeichen einer Erkältung reagieren sollte. Die Selbstheilungskräfte sollten unterstützt werden, allerdings nicht etwa durch Medikamente, die eine schnelle Linderung der Beschwerden versprechen, sondern vielmehr durch Kräutertees und ähnliche Maßnahmen der chinesischen Medizin. Ziel ist es, sowohl die Dauer der Erkrankung, wie auch die Symptomatik zu lindern, die eigenen Abwehrkräfte zu stärken und die Schleimhäute vor der starken Besiedlung mit Keimen zu schützen.

Schon beim ersten Halskratzen oder Heiserkeit kann ein japanisches Heilpflanzenöl alle zwei Stunden eingenommen werden. Dabei werden vier bis fünf Tropfen des Öls mit etwas warmen Wasser aufgegossen und alles trinkt man in kleinen Schlucken. Sonnenblumenkern- und Sesamöl können ebenfalls sinnvoll sein. Morgens nach dem Aufstehen werden ein bis zwei Esslöffel davon im Mund behalten und hin und her bewegt. Nach zehn Minuten kann das Öl ausgespuckt werden. Abends kann ein heißes Bad hilfreich sein. Nach dessen Genuss legt man sich so lange unter eine warme Decke bis man ein wenig schwitzt. Anschließend wechselt man die Kleidung und legt sich schlafen.

Auch Kräuter können wertvolle Dienste bei Atemwegserkrankungen leisten. Sie helfen vor allem dann, wenn die ersten Anzeichen der Erkältung nicht beachtet wurden und diese bereits ausgebrochen ist. Beliebte Kräuter bei Erkältungen sind Spitzwegerich, Huflattich, Schachtelhalm, Lindenblüten und Salbei. Alles zusammen kann man kurz köcheln lassen, noch ein paar Minuten ziehen lassen und dann in mehreren Portionen über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken.


Britta Lutz | 21.02.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Kräuter, Heiserkeit, Heilpflanzenöl, Erkältungen, chinesische Medizin, Atemwegsinfekte, Atemwegserkrankungen

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