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Die Arnika richtig einsetzen

Arnika: Wichtige Heilpflanze aus der Natur

Die Arnika, die auch als Wohlverleih oder Stoß- und Engelskraut, als Wolfsauge oder Fallkraut bekannt ist, gehört zur botanischen Familie der Korbblütler. Sie bevorzugt sonnige Standorte mit kalkarmen Böden. Häufig findet man die Pflanze in der Natur ebenso im Gebirgsstock. Die Blütezeit reicht vom Juni bis in den August. Sollen die Blüten gesammelt werden, empfiehlt sich dies gleich zu Beginn der Blütezeit. Werden die Wurzeln für die Anwendung benötigt, sollten diese im Herbst gesammelt werden. So zumindest lauten die alten Überlieferungen. Da die Arnika heute aber sehr streng geschützt wird, ist das Sammeln der Pflanzenteile in freier Natur strikt untersagt. Die Blüten, die später für die verschiedenen Anwendungen benötigt werden, sollten im Halbschatten getrocknet werden. Sie werden am besten in Dosen gelagert. Die Tinkturen, die man ebenfalls aus der Arnika bereiten kann, werden am besten sehr dunkel und kühl aufbewahrt. Die alternative Medizin sieht zudem den Karneol, den Rosenquarz und den Hämatit als Edelsteine an, die die Wirkung der Arnika unterstützen können. In der Homöopathie wird die Pflanze in den Potenzen D1 bis D4 bei einer Schwäche nach Infektionskrankheiten eingesetzt. Weiterhin kann sie bei eitrigen Infektionen, sowie akuten Verletzungen, bei Zerrungen und Blutarmut, sowie Gehirnerschütterung, Schock und geistiger Anstrengung eingesetzt werden. Die Pflanze kann zudem für Kinder eingesetzt werden, muss dann aber entsprechend geringer dosiert werden. In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Arnika dagegen eine neutrale thermische Wirkung nachgesagt. Hier wird die Pflanze mit dem Herz und der Lunge in Verbindung gebracht. So soll sie die Hitze verringern, die bei Vergiftungsprozessen entsteht und auch das Yang des Herzens stimulieren. Wer sich dagegen an Hildegard von Bingen hält, der erfährt, dass die Arnika zu den warmen Pflanzen gehört, deren Wärme sogar giftig sein soll. Hier soll sie vor allem bei geronnenem Blut und blauen Flecken eingesetzt werden. Selbst die alten Germanen sahen die Arnika schon als wichtige Pflanze an, die vor übler Nachrede, Zauberern und Hexen, aber auch vor Blitzen und Gewittern schützen sollte. Die Pflanze war bereits in einigen Regionen ausgestorben und so ist es erst vor wenigen Jahren gelungen, sie wieder gezielt zu kultivieren. Statt der heimischen Arnika wird aber in der Regel der amerikanische Wiesenarnika verwendet. Dieser ähnelt in seiner Zusammensetzung unserer heimischen Pflanze aber sehr stark. Arnika wird seither gerne wieder als Salbe, Tinktur oder Essenz eingesetzt. Dabei soll die Tinktur beispielsweise nach Gehirnerschütterungen, bei Lähmungen nach einem Schlaganfall oder für die Verbesserung der Stimme eingesetzt werden können. Ebenfalls gilt sie als gutes Wundheilmittel für äußere Verletzungen. Bei Krämpfen und Epilepsie, bei Rheuma und Gicht, sowie einer trägen Verdauung setzt man sie ebenfalls ein. Bei einer starken Übermüdung oder steifen Gelenken sollen Umschläge und Einreibungen mit der Arnika helfen. Diese sollen ebenfalls bei Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen, sowie bei Rheuma sinnvoll sein. Eine Salbe aus Arnika kann bei Prellungen und Stauchungen angewendet werden, dabei erfolgt die Anwendung stets äußerlich. Die Tinktur, die verdünnt wird, kann überdies gegen Insektenstiche eingesetzt werden. Allerdings darf Arnika nie zu hoch dosiert werden, denn in der Pflanze ist Helenalanin enthalten, ein Herzgift, das im schlimmsten Fall bis zum Tode führen kann. Allerdings kann dieses richtig dosiert auch eine so genannte Adernverknotung vermeiden helfen. Sie entsteht häufig durch zu wenig Bewegung und einseitige Belastung.


Britta Lutz | 30.01.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Traditionelle Chinesische Medizin, Herz-Yang, Heilpflanzen, Arnika, alternative Medizin

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