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Arnika auch für die TCM von Bedeutung

Arnika: Die vielfältige Heilpflanze

Eine der besonders vielfältigen Heilpflanzen ist die Arnika, die auch gerne in verschiedenen Cremes und Kosmetika eingesetzt wird. Sie ist ebenso unter den Namen Wolfsauge, Engelskraut oder Wohlverleih bekannt. Die mehrjährige Pflanze kann dabei eine Höhe von bis zu 30 Zentimetern erreichen und gedeiht am besten auf kalkarmen Böden, sonnigen Standorten und in Gebirgen. Sie sollte im August oder im Frühjahr ausgesät werden, idealerweise mit verschiedenen Grassamen zusammen. Vermehrt werden kann die Pflanze im eigenen Garten durch die Teilung der alten Wurzelstöcke. Die Blüten können mit Beginn der Blütezeit, die Wurzeln selbst sollten im Herbst gesammelt werden. Die zahlreichen Inhaltsstoffe, wie ätherische Öle, Bitter- und Gerbstoffe wirken entzündungshemmend und blutstillend, können den Kreislauf aber auch anregen.

Da die Arnika sehr streng geschützt ist, darf sie in der Natur nicht gesammelt werden. Sie kann aber im eigenen Garten angepflanzt werden. Die Blüten sollten im Halbschatten getrocknet und in licht- und luftundurchlässigen Dosen aufbewahrt werden. Eine aus der Arnika hergestellte Tinktur sollte stets kühl und dunkel gelagert werden.

Die Arnika wird dabei in der Homöopathie verwendet, aber auch in anderen alternativen Heilkunden. Die Arnika D1 bis D4 wird gerne bei einer Schwäche eingesetzt, die nach Infektionskrankheiten auftritt. Aber auch bei akuten Verletzungen und eitrigen Infektionen kommt sie zum Einsatz. Wenn Organe überanstrengt sind, Zerrungen vorliegen oder die Blutgefäße erschlafft sind, wird sie ebenfalls gerne verwendet.

In der TCM wird Arnika dagegen als neutrale Pflanze angesehen, die weder der Hitze, noch der Kälte zugeordnet werden kann. Sie wird bei Problemen mit Herz und Lunge eingesetzt und kann stimulierend auf das Herz-Yang wirken. Bei Vergiftungsprozessen soll die Arnika laut TCM die Hitze klären. Selbst Hildegard von Bingen hat sich der Arnika angenommen, sie sieht sie als sehr warm, fast schon als giftig warm an. Laut Hildegard von Bingen soll geronnenes Blut durch die Arnika wieder verflüssigt werden, außerdem soll die Berührung eines anderen Menschen mit grüner Arnika die Liebe zwischen den beiden entfachen.


Britta Lutz | 16.09.11 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: TCM, Homöopathie, Hildegard von Bingen, Herz-Yang, Arnika D1, Arnika

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