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Was die Forschung an Mäusen ans Licht brachte

Alzheimer mit Ernährung aufhalten?

Dabei stellte man schon in früheren Untersuchungen fest, dass etwa die Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure, kurz DHA, die in Fisch enthalten ist, einen schützenden Effekt bei Alzheimer hat. Schädigende Hirnprozesse könnten durch diese Fettsäure umgekehrt werden. Auf Basis dieser Forschungsergebnisse haben finnische Forscher nun an Mäusen untersucht, ob auch andere Nährstoffe sich positiv auf die Alzheimer-Krankheit auswirken könnten.

 

Vier Vergleichsgruppen

 

Insgesamt wurden in der Studie vier Vergleichsgruppen gebildet, die aus Mäusen bestanden, die unter Alzheimer litten. Die Studie wurde über mehrere Monate durchgeführt. Gruppe eins erhielt ein Futter, das mit Fischöl angereichert wurde. Bei Gruppe zwei wurden zum Fischöl auch noch pflanzliche Sterole, denen man ebenfalls eine gute Wirkung bei Alzheimer nachsagt, hinzugefügt.

 

Gruppe drei erhielt ein Futter, das mit Uridin-Monophosphat, Antioxidantien, B-Vitaminen und Phospholipiden angereichert war und Gruppe vier bekam herkömmliches Mäusefutter.

 

Die Ergebnisse

 

Anschließend wurden Tests zum räumlichen Gedächtnis durchgeführt. Die Mäuse aus Gruppe drei schnitten dabei genauso gut ab wie gesunde Mäuse. Die Gruppen eins und zwei konnten keinen verbesserten Effekt vorweisen. Allerdings wurde bei Gruppe zwei eine Besonderheit festgestellt: Im Gehirn der Tiere wurden die wenigsten Ablagerungen entdeckt, die für Alzheimer typisch und äußerst schädlich sind.

 

Damit sind die Ergebnisse der Studie sehr widersprüchlich, so dass weitere Untersuchungen zwingend erforderlich sind. Die Wissenschaftler betonen jedoch, dass man auf dem richtigen Weg sei und eventuell durch eine Ernährungsumstellung, zum Beispiel auf die 5-Elemente-Küche, tatsächlich der Alzheimer-Krankheit Einhalt gebieten könnte. Insbesondere müssten die Ergebnisse nun am Menschen überprüft werden. Dafür werden die ersten Ergebnisse in gut einem Jahr erwartet.


Britta Lutz | 20.02.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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