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Alternative Medizin – besser als ihr Ruf?

Alternative Heilmethoden und wie sie die Schulmedizin ergänzen können

Bei den alternativen Heilmethoden geht es nicht darum, ein Symptom einer Erkrankung zu bekämpfen, sondern deren Ursache. Dabei wird zudem die innere Heilkraft, die jedem Menschen eigen ist, angesprochen. Die wichtigsten Heilmethoden wollen wir deshalb hier kurz vorstellen.

 

Tai Chi – mit Bewegung gegen die Krankheit

 

Tai Chi lebt von ruhigen, aber fließenden Bewegungen und sorgt für eine Verbesserung der körperlichen, wie auch geistigen Gesundheit. Einst als Kombination aus chinesischer Kampfkunst und Meditation entwickelt, hat es sich in der Vergangenheit stets verändert. Heute geht es vorwiegend um die richtige Atmung und Bewegung. Die Lebensenergie, die durch den Körper fließt, soll ungehindert hindurch fließen können.

 

Sogar Studien haben Tai Chi bereits untersucht und ergeben, dass die Übungen als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung die Lebensqualität verbessern können, zum Beispiel bei Patientinnen mit Brustkrebs. Auch die Knochendichte kann aufrecht erhalten werden, das Herz-Kreislauf-System wird unterstützt, der Blutdruck gesenkt und  Arthrose-Schmerzen gelindert.

 

Die Akupunktur als sinnvolle Maßnahme

 

Auch die Akupunktur hat sich in der Vergangenheit immer mehr bewährt. Die Heilmethode soll ebenfalls dafür sorgen, dass die Lebensenergie ungehindert durch den Körper fließen kann. Dazu werden kleine Nadeln in bestimmte Punkte auf der Haut gesteckt, die auf den Meridianen liegen, durch die die Energie fließt. In Studien wurde die Akupunktur hinsichtlich ihrer Wirkung bei Kopf- und Rückenschmerzen, Übelkeit, Bluthochdruck und Depressionen untersucht und positiv bewertet.

 

Reiki – Heilkunst aus Japan

 

Die Reiki-Heilkunst stammt aus Japan. Beim Auflegen der Hand sollen Stress und körperliche Beschwerden gelindert werden. Dabei werden die Hände des Therapeuten auf verschiedene Körperbereiche gelegt, um den Energiefluss zu lenken und anzuregen. Aktuell sind hier jedoch nur wenige und oft auch widersprüchliche Studien zur Wirksamkeit von Reiki zu finden. Generell weisen die Ergebnisse jedoch darauf hin, dass Reiki durchaus den Stresslevel senken und Unruhe lindern kann. Auch das allgemeine Wohlbefinden soll damit gesteigert werden.

 

Ayurveda – zunehmend beliebter

 

Ebenfalls wird Ayurveda zunehmend beliebter als Ergänzung zur klassischen Schulmedizin. Die Wissenschaft des Lebens blickt auf eine mehr als fünf Jahrtausende andauernde Geschichte zurück und stammt aus Indien. Krankheiten werden durch die richtige Ernährung, Veränderungen der Lebensweise und pflanzliche Mittel geheilt. Hierbei geht man davon aus, dass Krankheiten sich auf ein Ungleichgewicht der drei Energieformen des Körpers (Doshas) zurückführen lassen. Die drei Doshas werden als Pitta (Veränderung, Element Feuer), Vata (Bewegung, Element Luft) und Kapha (Wachstum, Element Erde) bezeichnet.

 

Jeder Mensch trägt alle drei Energieformen in sich, so die Meinung der Forscher. Dabei sind jedoch ein oder zwei der Energieformen dominanter. Daher kann eine Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen den drei Energieformen laut Ayurveda dabei helfen, Erkrankungen zu heilen. Auch hierzu fehlen bisher noch klare Studien, allerdings werden aktuell erste Untersuchungen zum Einsatz von Ayurveda bei Depressionen, Alzheimer und allgemeiner Unruhe durchgeführt. Fakt ist aber, dass die unsachgemäße Anwendung dieser Heilmethoden schnell zu Schäden führen kann, daher ist die Behandlung nur unter Aufsicht eines erfahrenen Therapeuten anzuraten.

 

Die Reflexzonenmassage

 

Mit zu den bekanntesten alternativen Heilmethoden gehört die Reflexzonenmassage. Die Reflexzonen befinden sich an Händen, Füßen und Ohren. Bestimmte Zonen an diesen Körperstellen werden mit sanftem Druck behandelt. Dabei werden die einzelnen Zonen verschiedenen Organen im Körper zugeordnet. Laut den aktuell vorliegenden Studien kann eine Reflexzonenmassage bei Schmerzen und Depressionen hilfreich sein. Auch kann sie Entspannung bieten und Stress lindern.


Britta Lutz | 14.01.14 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

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