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Wie gut die Akupunktur wirkt

Akupunktur: Wirksamkeit bei verschiedenen Erkrankungen bestätigt

Unter anderem ging es in den Studien um Schmerzpatienten, die über Schmerzen in Schultern, Nacken und Rücken klagten, aber auch über chronische Schmerzen und Arthrose. Dabei wurden die beiden Akupunkturarten Verum- und Sham-Akupunktur verglichen und Patienten, die keine Akupunktur erhielten. In den ersten beiden Gruppen ließen die Schmerzen deutlich nach, die Verum-Akupunktur konnte das Sham-Verfahren sogar noch übertreffen.

Asthma, Atemnot und Akupunktur

Ebenfalls wurde eine Studie bei Asthma-Patienten durchgeführt. Insgesamt 93 Kinder wurden dabei in zwei Gruppen unterteilt. Erstere erhielt die klassische Therapie bei Asthma, bestehend aus Sport, Verhaltenstraining und Klimatherapie. Bei der zweiten Gruppe gab es zusätzlich vier Wochen lang zwölf Akupunktur-Sitzungen á 30 Minuten.

Die Studie beobachtet die Kinder auch noch drei Monate nach der Behandlung. Bei der Akupunktur-Gruppe konnte eine deutliche Verbesserung des Peak-Flow-Wertes nachgewiesen werden. Ein Problem bei dieser Studie: Jedes vierte Kind hatte die Studie vorzeitig abgebrochen, so dass eine Auswertung der Ergebnisse nicht möglich war. Ebenso gab es schon zu Beginn der Therapie große Unterschiede zwischen beiden Gruppen.

Auch bei Atemnot führte man Akupunkturbehandlungen durch. Die Meji University of Integrative Medicine in Kyoto zeichnete für die Studie mit 68 Teilnehmern verantwortlich. Eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) musste vorliegen. Die Patienten wurden mit Akupunktur behandelt und die Atemnot linderte sich bereits nach zwei Wochen der Behandlung. Sogar die Gehstrecken der Patienten konnten in diesem Zeitraum deutlich verlängert werden. Die Kontrollgruppe wurde mit einer Schein-Akupunktur behandelt, zeigte jedoch keine Veränderungen.

Depressionen mit Akupunktur behandeln

Ebenfalls untersuchten Wissenschaftler am Massachusetts General Hospital in Boston in den USA die Wirkung von Akupunktur bei Patienten, die unter Depressionen litten. Insgesamt 30 Patienten wurden untersucht. Sie mussten wenigstens acht Wochen lang schlecht oder gar nicht auf die klassischen Antidepressiva reagiert haben, um in die Studie zu kommen. Die Akupunktur wurde ein- bis zweimal pro Woche eingesetzt. Die Beschwerden verbesserten sich auch hier deutlich.

Gürtelrose und Akupunktur

Selbst bei Hauterkrankungen, wie der Gürtelrose soll die Akupunktur helfen können. Die Studie mit 102 Patienten wurde in Italien durchgeführt. Die Patienten wurden vier Wochen lang mit normalen Medikamenten (Kontrollgruppe) oder Akupunktur (Studiengruppe) versorgt. Die Akupunktur wurde zweimal wöchentlich durchgeführt. 80 Prozent der Patienten klagten nach der Behandlung (mit beiden Ansätzen) über verringerte Schmerzen. Dies veränderte sich auch nach einer Beobachtungszeit von einem Jahr nicht. Die Akupunktur war also genauso wirksam, wie die medikamentöse Behandlung.

Koliken mit der Akupunktur behandeln

Nicht zuletzt wurde eine schwedische Studie mit 913 Kindern durchgeführt, die im Schnitt etwa 5,4 Wochen jung waren. Sie mussten zwei Wochen nach der Geburt Bauchschmerzen bekommen haben und wurden mit einer leichten Nadelstimulation therapiert. Sowohl der geblähte Bauch, wie auch das Sabbern und Erbrechen ließen bei den Kindern nach Angaben der Eltern deutlich nach. Selbst die Häufigkeit des Stuhlgangs konnte von fünf bis acht Mal pro Tag auf nur ein bis vier Mal zurückgehen. 76 Prozent der Eltern gaben zudem an, dass die Kinder weniger schreien.


Britta Lutz | 10.09.13 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Studie, Schmerztherapie, Meta-Analyse, Kontrollgruppe, Koliken, Gürtelrose, Atemnot, Asthma, Akupunktur

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