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Mit der Akupunktur Herzinsuffizienz behandeln

Akupunktur gegen Herzschwäche?

Das soll sich nun ändern, denn eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Heidelberg hat sich mit der TCM Behandlung Akupunktur beschäftigt. Dabei ging es darum, wie die Akupunktur sich auf Patienten mit einer Herzmuskelschwäche, also der Herzinsuffizienz, auswirkt. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Schlagkraft des Herzens durch die Akupunktur nicht gesteigert werden kann, dass es aber möglich ist, die Muskelarbeit zu verbessern.

Leiter der Arbeitsgruppe, die die Studie durchführte, war Dr. Johannes Backs. Die chronische Herzmuskelschwäche ist eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten in Europa und zählt ebenfalls mit zu den häufigsten Todesursachen. Patienten, die an der chronischen Herzmuskelschwäche erkrankt sind, klagen über eine deutlich verringerte Leistungsfähigkeit, sowie schnell einsetzender Luftnot und Ermüdung bei körperlichen Belastungen. Die Heidelberger Forscher fanden nun heraus, dass neben der verminderten Schlagkraft des Herzens auch die Muskeln für die Symptome verantwortlich sind. Das vegetative Nervensystem und wichtige Nerven-Überträgerstoffe sollen bei der chronischen Herzschwäche aus dem Gleichgewicht geraten. Dadurch kommt es zu einer weiteren Verschlechterung des Zustandes.

An diesem Punkt soll nun die Akupunktur ansetzen, mit deren Hilfe das Gleichgewicht wieder hergestellt werden soll. Für die Studie wurden Patienten untersucht, die mit den üblichen Medikamenten behandelt wurden. Anschließend wurden die Akupunkturpunkte festgelegt, die laut Traditioneller Chinesischer Medizin die Blockaden lösen sollen, aber auch bekannt für ihre Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem sind. Eine Gruppe wurde mit normaler Akupunktur behandelt, die andere mit Placebo-Nadeln, die zwar den Einstich simulieren, jedoch nicht die Haut durchdringen. Nach der Behandlung konnten die Patienten, die mit der originalen Akupunktur behandelt wurden, eine längere Wegstrecke zurücklegen, ohne dabei allzu müde zu werden. Messungen haben ergeben, dass die Leistungsfähigkeit des Herzens sich nicht veränderte, wohl aber der subjektive Eindruck, obwohl beide Gruppen nicht wussten, ob sie mit der originalen Akupunktur oder den Placebo-Nadeln behandelt wurden. Außerdem ergab sich, dass sich der Blutspiegel eines Botenstoffs verringerte, wenn die echte Akupunktur angewendet wurde. Allerdings müssen noch weiterführende Studien durchgeführt werden, um endgültig die Wirksamkeit der Akupunktur bestätigen zu können.


Britta Lutz | 12.07.10 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Traditionelle Chinesische Medizin, TCM, Herzinsuffizienz, chronische Herzschwäche, Akupunktur

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