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Gesunder Schlaf: So geht’s

8 Tipps für einen besseren Schlaf

Es gibt aber einige Tipps, mit denen man die eigene Nachtruhe wieder ins rechte Lot bringen kann. Zunächst sollte man versuchen den Kopf frei zu bekommen. Hier darf aber niemand hoffen, dass Ängste, Sorgen und andere Gedanken, die oft kurz vor dem Schlafengehen wieder hochkommen, innerhalb weniger Tage ausgeschaltet werden können. Es braucht dafür viel Geduld und Zeit. Zudem sollte niemand nachts auf die Uhr schauen. Wird dabei nämlich festgestellt, dass man sich wieder einige Stunden schlaflos im Bett herum gewälzt hat, so führt das in erster Linie dazu, dass Stress entsteht und dieser ist der Killer für einen gesunden Schlaf.

Außerdem sollten Krankheiten als Ursache für Schlafstörungen ausgeschlossen werden. Der Hausarzt kann dabei gute Dienste erweisen, da er in umfassenden Untersuchungen herausfinden kann, ob Hormonstörungen, Schilddrüsenprobleme oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen dazu führen, dass der nächtliche Schlaf gestört ist. In einigen Fällen kann durch die Behandlung der eigentlichen Erkrankung auch eine Besserung der Nachtruhe auftreten. Wenn die Schlafstörungen sich allerdings bereits verselbstständigt haben, müssen schlafspezifische Maßnahmen ergriffen werden.

Wichtig ist auch, dass niemand den Tag zur Nacht macht und umgekehrt. Wer sich den ganzen Tag über ausruht oder Mittagsschlaf hält, für den wird es keinen erholsamen Nachtschlaf geben. Stattdessen sollten die Tage vollgepackt werden mit Aktivitäten. Ideal sind sportliche Betätigungen an der frischen Luft, so dass der Körper mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Direkt vor dem Schlafengehen ist ein sachter Abendspaziergang entscheidend, auf starke körperliche Anstrengungen sollte hingegen gegen Abend verzichtet werden.

Genussmittel können sich ebenfalls negativ auf den Schlaf auswirken. Zigaretten, Alkohol, Medikamente und Drogen sollten deshalb bereits ab dem Nachmittag nicht auf dem Plan stehen. Alkohol steht zwar im Ruf für einen besseren Schlaf zu sorgen, ist er im Blut aber abgebaut, kommt es zu einer Entzugserscheinung und man wacht auf, meist lange vor dem Weckerklingeln.

Sinnvoll ist zudem eine ruhige Gestaltung des Schlafzimmers. Störende Geräusche und Lichtquellen (Stand-by-Leuchten von Elektrogeräten, Telefon, Anrufbeantworter) haben im Schlafzimmer nichts zu suchen. Mitunter ist es auch sinnvoll, getrennte Schlafzimmer zu nutzen, wenn der Partner so stark schnarcht, dass man davon nachts häufiger aufwacht.

Feste Rituale sind nicht nur über den Tag verteilt wichtig, sondern auch nachts. So sollte man täglich zur gleichen Zeit schlafen gehen, aber morgens auch zur selben Zeit wieder aufstehen, sogar am Wochenende. Dadurch hat der Körper, sich an einen Rhythmus zu gewöhnen. Außerdem sollte man nicht unnötig lange im Bett liegen, wenn man dabei nämlich nicht mehr schläft, führt das schnell zur Beeinträchtigung des Schlafs.

Am besten sollte am Abend nichts mehr gegessen werden, als Faustformel gilt: Letzte Mahlzeit zwei Stunden vor der Schlafenszeit. Auch auf Getränke sollte weitgehend verzichtet werden, damit sich nachts nicht die Blase meldet und den Schlaf stört. Ein kleiner Snack vor dem Zubettgehen, wie etwa ein Glas Milch mit Honig oder einer Banane, sind hingegen erlaubt. Sie beinhalten den Stoff L-Tryptophan, der sich auf den Schlaf- und Wachrhythmus auswirken kann.

Nicht zuletzt gilt, dass Sorgen und Ängste im Bett nichts verloren haben. Es sollte also ausreichend Zeit eingeplant werden, um die Probleme des Tages vor dem Schlafen zu verarbeiten. Hierbei können Entspannungsübungen helfen, wie sie die chinesische Medizin bereit hält, aber genauso die Aussprache mit dem Partner. Vielen Menschen hilft es auch, die eigenen Probleme niederzuschreiben und sie damit aus ihrem Kopf zu verbannen.


Britta Lutz | 11.10.12 | Wellness aktuell | Newsletter abonnieren

Tags: Schlummertrunk, Schlafstörung, Schlaf, Rituale, Mittagsschlaf, Genussmittel, chinesische Medizin

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