Roter Ginseng gehört zu den besonders begehrten Ginseng-Varianten, wird ihm doch eine deutlich stärkere Wirkung bei allerlei Erkrankungen nachgesagt. Doch der Name des Roten Ginsengs sorgt oftmals auch für Verwirrung.
_Roter Ginseng ist sehr wirksam
Klassischer Ginseng weist eine weiße Farbe auf, Roter Ginseng dagegen eine rote, wie der Name schon verrät. Dennoch handelt es sich beim Roten Ginseng nicht um eine andere Pflanzenart. Es wird der weiße Ginseng verwendet, allerdings anders zubereitet. Diese veränderte Zubereitung wurde vor allem deshalb entdeckt, weil weißer Ginseng oftmals von Schimmel befallen wurde, da die Transportwege doch sehr lang waren. Um den Ginseng nun haltbarer zu machen, wird der mit Wasserdampf behandelt. Eine anschließende schonende Trocknung bildet den Abschluss der Ginseng-Behandlung. Durch diese erhält Roter Ginseng seine typische orange-rote Farbe.
Beim Haltbarmachen werden zudem vermehrt Ginsenoside gebildet, die Hauptwirkstoffe des Ginsengs, weshalb dem Roten Ginseng oft eine verbesserte Wirkung nachgesagt wird, als dem klassischen Ginseng. Damit Roter Ginseng seine Wirkungen für die alternative Medizin aber richtig entfalten kann, braucht er eine lange Reife- und Wachstumszeit. Diese sollte etwa zwischen sechs bis zehn Jahren liegen. Das alles erklärt natürlich auch, warum Roter Ginseng im Gegensatz zu seinem weißen Pendant sehr viel teurer, aber auch wirksamer ist. So können manche Erkrankungen, die mit Ginseng behandelt werden, durch den Einsatz von Rotem Ginseng sehr viel schneller geheilt oder wenigstens gelindert werden.
Britta Lutz | 05.01.12 | Newsletter abonnieren
Tags: Roter Ginseng, alternative Medizin, Wasserdampf, Trocknung, Ginsenoside
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