Unser Körper schüttet Stresshormone vorwiegend deshalb aus, weil er dadurch kurzfristig mehr Leistung erreichen kann. Damit ist Stress im Grunde genommen etwas Positives, denn er führt uns zu unseren Zielen. Soweit zumindest die Theorie. In der Praxis sieht es hingegen anders aus.
_Neues Stressweg-Buch läuft dem Stress davon
Denn mittlerweile ist der Stress unser ständiger Begleiter. Er bringt uns zwar zu einer erhöhten Leistungsfähigkeit, doch kann diese nur von kurzer Dauer sein. Stellt sich langfristig kein Erfolgserlebnis ein, etwa indem man sein gewünschtes Ziel erreicht, so kann der Stress auch keine positiven Wirkungen aufzeigen. Langfristig wird sich unsere Leistungsfähigkeit sogar verschlechtern. Dem will die Autorin Simone Tatay nun mit ihrem Buch „Das Stressweg-Buch“, das für knapp zehn Euro im Handel erhältlich ist, entgegen wirken.
Ihrer Meinung nach hilft Bewegung gegen den Stress. Ob Laufen, Radfahren, Schwimmen, Yoga, Übungen aus der TCM, Boxen oder einfache Gymnastik – was man macht, ist egal, Hauptsache, die Bewegung ist da, so die Autorin. Sie erklärt in vielen bebilderten Anleitungen Schritt für Schritt einzelne Übungen. Fast immer können diese Übungen problemlos auch in kleinen Wohnungen, in einer ruhigen Minute am Arbeitsplatz oder auf einem Spaziergang durchgeführt werden. Viel Platz und Hilfsmittel sind kaum notwendig, maximal eine weiche Unterlage ist bei einigen Übungen ratsam.
Wer also dem alltäglichen Stress entrinnen will, dem gelingt dies mit einfachen Bewegungsübungen, die jederzeit und überall durchgeführt werden können. Abrunden kann man das persönliche Wohlfühlprogramm natürlich noch mit zusätzlicher Freizeit, in der man sich etwas Gutes tut.
Britta Lutz | 30.12.10 | Newsletter abonnieren
Tags: Stress, Bewegung, TCM, Gymnastik, Stressweg-Buch, Radfahren, Yoga, Boxen
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