Das Reizdarmsyndrom, kurz RDS, ist oftmals die Folge von vorheriger Antibiotikaeinnahme. Diese erfolgte, um andere Krankheiten zu bekämpfen und gefährliche Bakterien zu zerstören. Da Antibiotika jedoch sämtliche Bakterien zerstören, kann es zu einem Ungleichgewicht in den Darmschleimhäuten kommen.
_Mit Akupunktur gegen das Reizdarmsyndrom
Wird die natürliche Darmflora gestört, so kann dies zum Reizdarmsyndrom, kurz RDS, führen. Dabei müssen Patienten sich mit heftigen Bauchschmerzen und Verdauungsunregelmäßigkeiten herum plagen. Allerdings ist medizinisch oft kein Grund für die Beschwerden nachvollziehbar, so dass Schulmediziner die Patienten nicht selten als eingebildete Kranke entlassen.
Glaubt man nun den Ausführungen der Traditionellen Chinesischen Medizin, stehen die beiden Organe Herz und Darm eng miteinander in Verbindung. Als Stichwort seien hier die Yin- und Yang-Organe genannt. Das Herz gilt dabei als Zentrum für alle emotionalen Probleme. Diese können sich dann mitunter im Darm widerspiegeln und zu Verdauungsproblemen führen.
Obwohl aus schulmedizinischer Sicht keine Erkrankung vorliegt, die Schmerzen demzufolge kaum behandelt werden können, gelingt dies häufig in der TCM. Denn hier heißt es, dass die Akupunktur das Gleichgewicht zwischen Darm und Herz wiederherstellen kann. Somit werden emotionale Blockaden gelöst, so dass sich auch die körperlichen Beschwerden, die hierbei entstehen, wieder lindern lassen. Allerdings sollte ein erfahrener Praktiker in der TCM den Einzelfall immer genau betrachten, bevor er eine Behandlung mit der Akupunktur verordnet.
Britta Lutz | 26.01.10 | Newsletter abonnieren
Tags: Akupunktur, Traditionelle Chinesische Medizin, TCM, Reizdarmsyndrom, Herz, Darm
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