Bernkastel-Kues gilt als die Hauptattraktion an der Mosel. Unzählige Hotels, Cafés und andere touristische Einrichtungen locken Besucher an. Doch die Hauptzeit für die Touristen konzentriert sich auf die Monate zwischen Ostern und Weihnachten. In der Zeit von Januar bis März herrscht oft Flaute.
_Kommt die Vino-Card?
Dem will man jetzt entgegen wirken. Die Entwicklungsagentur Bernkastel hat sich gemeinsam mit den Geschäftsleuten der Stadt Gedanken gemacht. Heraus kamen unterschiedliche Vorschläge. So wird die Bitburger Nacht etwa extra in der besucherschwachen Zeit veranstaltet, um mehr Besucher an die Mosel zu holen.
Ein bedeutender Vorschlag kam auch vom Bürgermeister Wolfgang Port. Er regte an, die Kurgäste in den Wellnesshotels mehr anzusprechen. Dabei solle eine Vino-Card eingeführt werden. Sie ermögliche es den Kurgästen, Museen und andere kulturelle Einrichtungen zu einem günstigeren Eintrittspreis zu besuchen. Auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel könne kostenfrei ermöglicht werden. Anfänglich solle erst einmal nur ein Bus in der Woche fahren, der mit Sicherheit gut gefüllt werden könne. Später könne das Ganze ausgebaut werden.
Allerdings ist bisher noch nicht klar, wie und wann die Busse fahren sollen, ob Busse oder Taxen oder gar Elektroautos für den Transport eingesetzt werden sollen. Ob die Vino-Card in Bernkastel-Kues tatsächlich eingesetzt werden wird, ist bisher ebenfalls noch unklar. Aber allein, dass sich die Verantwortlichen Gedanken machen, ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Britta Lutz | 16.11.10 | Newsletter abonnieren
Tags: Bernkastel-Kues, Mosel, Wellness, Kurgäste, Vino-Card, besucherschwache Zeit
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