Unter dem Namen Mian Xiang ist die chinesische Gesichtsdiagnose bekannt. Sie entstand ursprünglich aus der traditionellen chinesischen Medizin und wird auch heute noch immer weiter entwickelt. Neben der Puls-Zungen-Diagnostik ist sie eine der wichtigsten Möglichkeiten der TCM, eine Diagnose zu stellen.
_Die Gesichtsdiagnose in der TCM
Wir schauen dabei jeden Tag anderen Menschen ins Gesicht, ob beim Einkauf, bei der Arbeit, im Verkaufsgespräch mit Kunden oder auch nur bei einem Spaziergang durch die Natur. Dass ausgebildete Experten hier bereits erkennen können, wie es einem Menschen geht, erscheint zunächst unvorstellbar. Schaut man aber einmal genauer hin, so stellen auch wir schnell fest, ob unser Gegenüber traurig, glücklich oder gar wütend ist. Ähnlich verhält es sich mit der Gesichtsdiagnose.
Hierbei geht die chinesische Medizin davon aus, dass das Gesicht aus zahlreichen kleinen Bereichen besteht. Diese sind allesamt verschiedenen Organen, aber auch Emotionen und Lebensumständen zugeordnet. So können Falten und Grübchen, der Abstand der Augen zueinander oder auch die Formgebung der Lippen Aufschluss über innere Erkrankungen geben. Wer sich selbst einmal einer solchen Gesichtsdiagnose unterziehen möchte, sollte sich dafür in die erfahrenen Hände eines auf die TCM spezialisierten Arztes begeben.
Britta Lutz | 15.09.11 | Newsletter abonnieren
Tags: Gesichtsdiagnose, chinesische Medizin, TCM, Mian Xiang, Emotionen, Organe, Falten, Grübchen
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