Viele Frauen leiden heute unter Brustkrebs. Bei der Therapie treten oft unangenehme Nebenwirkungen auf, wie sie aus dem Bereich der Wechseljahre bekannt sind. Diese können einer aktuellen Studie zufolge jedoch auch alternativ bekämpft werden.
_Akupunktur bei Brustkrebs
Wenn Frauen unter Brustkrebs leiden, geht die Therapie in vielen Fällen mit einem Östrogenentzug einher. Dadurch wiederum kommt es oftmals zu Hitzewallungen, die vermehrt in der Nacht auftreten und die Lebensqualität deutlich beeinflussen können. Bisher wurde gegen diese Nebenwirkungen stets mit Antidepressiva vorgegangen.
Nun wurde jedoch eine kleine Studie in den USA durchgeführt, bei der jeweils 25 Patientinnen mit den herkömmlichen Antidepressiva und mit Akupunktur behandelt wurden. Die Akupunktur erfolgte mit zwei Sitzungen in den ersten vier Wochen und danach mit jeweils einer wöchentlichen Sitzung. Nach zwölf Wochen wurden die Therapien beendet, die betroffenen Frauen schrieben alsdann ein Tagebuch, wie sie sich fühlten.
Das Ergebnis: Beide Varianten der Behandlung führten zu einer Linderung der Beschwerden um etwa 50 Prozent. Allerdings wurde die Akupunktur von den Frauen besser bewertet, da sie keine Nebenwirkungen, wie die Antidepressiva aufwies. Außerdem steigerte die Akupunktur die Libido und die Lebensenergie der betroffenen Frauen.
Damit zeigt sich einmal mehr, dass die alternativen Heilmethoden, zu denen die TCM und insbesondere die Akupunktur zählen, einige Vorteile gegenüber den herkömmlichen Behandlungen aufweisen.
Britta Lutz | 11.01.10 | Newsletter abonnieren
Tags: Akupunktur, TCM, Antidepressiva, Brustkrebs
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